Mein Hund ist krank

Chewy ist Krank. Er hat einen Husten und leichtes Fieber. Aber er nimmt das wie ein richtiger Mann. Sprich er leidet Höllenqualen,  „redet“ ununterbrochen darüber wie schlecht es ihm geht und selbstverständlich verlangt er rund um die Uhr Service!

Natürlich ist alles nur halb so schlimm. Es klingt vielleicht nicht so schön wenn ein Hund Husten hat, aber so ist das halt. Da meint man gleich der Hund erstickt jeden Augenblick. Die Luftröhre liegt direkt neben der Speiseröhre deshalb erbricht der Hund auch immer gleich schön wenn er hustet. Aach einfach herrlich die ganze Nacht hinter dem Hund herwischen. Da ist man am nächsten Morgen so richtig schön frisch und munter.

Irgendwie war mir klar was er hat. So schwer ist das auch nicht zu erkennen wenn ich ehrlich bin. Trotzdem war eine ganz kleine Unsicherheit da. Will ja bloß kein Risiko eingehen. Also bin ich trotz besseren Wissens in der Früh zur Tierärztin. Nein nicht zu meinem Haustierarzt, der hat leider erst am Abend offen. Ich bin gleich zu einer Tierärztin bei der Arbeit um die Ecke. Soweit so gut. Als ich rein bin wusste ich schon, dass das teuer werden könnte. TCM, Globuli, Akupunktur das volle Programm für unsere geliebten Vierbeiner.

Ich nur so – WTF!

Aber gut jetzt war ich schon einmal da und wollte wissen ob es eh nur ein Husten ist. Schon am Empfang meinte die Tierärztin ah das klingt nach Zwingerhusten, aber zur Vorsicht schauen wir noch mal genau nach. Jaja spätestens da hätten die Alarmglocken schrillen sollen! Aber ich bin geblieben. Was ist wenn doch noch etwas anderes ist? Schließlich bin ich kein Tierarzt.

Aber es ist natürlich alles in Ordnung und eben nur dieser Zwingerhusten. Ist zwar nicht angenehme aber sterben wird er auch nicht dran. Die Untersuchung dauert gefühlt 5 Minuten.

Die Tierärztin meinte nur sie geht schnell und holt ein paar Sachen für den Hund. Ich bekomme eine nasse Stirn und fange unkontrolliert zum Zittern an. Mist das wird tuer! Warum habe ich nicht gleich etwas gesagt?

„So Herr Gaidoschik, hier haben wir ein paar TCM Kräuter. Die wirken wirklich sehr gut. Diese Globuli helfen, dass sich der Hund beruhigt und das Salz sollte er inhalieren. Das ist ein ganz besonders wirkungsvolles Salz. Hier habe ich auch noch ein entzündungshemmendes Mittel und Antibiotika. Zur Sicherheit damit nix auf die Lunge geht.“

EINEN MOMENT MAL????? Habe ich das gerade richtig verstanden?

Also TCM, Globuli und Salz soll ich nehmen weil es gut wirkt. Zumindest wenn man nach dem Preis geht. Zur Sicherheit gibt es aber entzündungshemmendes Mittel und Antibiotika von ratiopharm? Ist das dein Ernst? Da vertraut wohl jemand seinen eigenen Mitteln nicht oder wie? Bin ich gerade im Falschen Film oder gibt es echt Leute die das alles nehmen und sich nicht verarscht vorkommen?

Ich bedanke mich recht herzlich und verzichte darauf die knapp 130€ für das ganze Zeug und die Untersuchung zu zahlen. „Danke ich habe schon alles zu Hause (habe ich natürlich nicht).“ Sichtlich enttäuscht verrechnet sie mir 50€ für die Untersuchung. Vielleicht wollte sie wenigstens einen Teil kompensieren von dem was ich nicht genommen habe.

Jetzt bin ich in die Apotheke und habe mir dort das entzündungshemmende Mittel und Antibiotika besorgt. Schlappe 15€. Was lerne ich daraus. Lieber warten bis der Haustierarzt da ist und nicht von Gott und der Welt verrückt machen lassen.

Zum Glück habe ich normal einen Tierarzt der wirklich ok ist und nicht jeden Handgriff verrechnet. Wenn er überhaupt einmal etwas verrechnet… Leider war das eine Notsituation und ich wurde wieder einmal von einem Tierarzt enttäuscht.

So jetzt schreibe ich eine Google Rezension und hoffe so einige Menschen rechtzeitig zu warnen.

Chewy im Galopp mit Selim
Chewy im Galopp mit Selim

 

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Festplatte gelöscht?

Wenn ich so die letzten 14 Monate betrachte bin ich doch recht zufrieden wie sich Chewy entwickelt hat. Er folgt mehr oder weniger. Meistens mehr als weniger. Kommt halt drauf an was ich von ihm will. Hier mal zwei Beispiele:

Sitzt/Platz

Kein muh und kein mäh – das passt. Zumindest für mein Befinden. Ich kann mich darauf verlassen, dass wenn ich ihn vor einem Geschäft, dem Frisör oder wo auch immer sitze oder platz schicke, er da bleibt bis ich wieder komme. Auch wenn es eine Stunde dauert. Das ist angenehm und gut zu wissen, dass ich mich darauf verlassen kann.

Auch im Büro, Gasthaus oder dem Zug legt er sich hin und bleibt eigentlich so lange ruhig liegen bis wir wieder gehen. Vielen fällt nicht mal auf, dass er überhaupt da ist.

Alles in allem kann ich es mir nicht besser wünschen.

Fuß

Sagen wir mal so. Ich war schon einmal ganz zu Frieden. Manchmal war es gut und dann wieder nicht so. Zumindest nicht so wie ich das gerne hätte. Aktuell reden wir bei Fuß aber komplett aneinander vorbei. Sag ich Fuß stellt er sich eine Millisekunde zu meinem Fuß und rennt dann wieder vor. Egal wie oft wie langsam oder was auch immer ich mache. Es haltet genau gar nicht. Ich sehe, dass er weiß was ich will sonst würde er sich ja gar nicht erst zu meinem Fuß stellen oder bewegen. Nur ignoriert er es sobald wir einen Schritt machen.

Ist das weil er gerade eine Phase hat wo er seine Grenzen testet? Will er gerade einfach nicht?

Es wirkt als wäre seine Festplatte gelöscht. Zumindest in diesem einen Fall. Er wirkt irritiert, nervös und aufgedreht. Ich denke/hoffe es ist eine Phase und wird vorbei gehen. Dennoch sollte ich jetzt aufpassen nichts falsch zu machen.

Selim und Chewy
Selim und Chewy

 

 

Aufgereget Hund

Es gibt mehrere Situationen wo Chewy extrem aufgeregt ist. Wenn ich in der Früh aufstehe, wenn ich Heim komme, wenn wir an die Donau Fahren oder generell Wasser in der Nähe ist und wenn wir nach der Arbeit spazieren gehen. Es gibt mehrere Steigungen.

Chewy im vollen Galopp
Chewy im vollen Galopp

Wenn ich in der Früh aufstehe ist er so mittel aufgeregt. Da wedelt der ganze Hund und er drückt sich an mich. Genau das Gleich ist wenn ich Heim komme. Ohne irgend ein zutun beruhigt er sich mittlerweile recht schnell wieder und legt sich hin.

Schlimmer ist es wenn wir nach der Arbeit spazieren oder laufen gehen. Da ist er extrem stark aufgeregt. Das läuft dann ungefähr so ab. Wir kommen aus der Arbeit heim. Ich gebe das OK das er in die Wohnung darf. Er rennt schon wie ein irrer rein. Ich ziehe mich um. Chewy hat schon im Gespür das wir jetzt nach draußen gehen. Weil es halt immer so ist. Daher schaut er ganz genau was ich mache. Sprich er geht mir in der Wohnung nach. Das macht er normal nie. Wenn ich mir die Schuhe anziehe dribbelt er schon hin und her. Dabei keucht er vor Aufregung. Beim Loslaufen kann er sich extrem schwer konzentrieren und hat Null Aufmerksamkeit. Wenn ich in von der Leine lasse explodiert er fast.

An der Donau oder bei Wasser ist es ähnlich. Er fängt zu ziehen an, keucht und hat null Aufmerksamkeit. Sobald ich ihn auch hier von der Leine lasse beschleunigt er von 0 auf 100 in 2 Sekunden. Die Umgebung ist dabei irrelevant. Sobald die „Energieexplosion“ um ist läuft alles wieder normal. Er achtet besser auf seine Umgebung und ist merklich entspannter.

Normal habe ich einen sehr ruhigen Hund. Zumindest wird mir das von vielen Stellen gesagt. In der Arbeit liegt er brav unter dem Tisch und macht keinen Mucks.

Egal ob ich im Büro sitze oder aber auch 3 Stunden in einer Besprechung. Er bleibt auf seinem Platz und ist ruhig. Zugfahren, U-Bahn und Straßenbahn sind alles kein Problem. Er ist absolut ausgeglichen.

Mir ist klar, dass der Fehler hier irgendwo bei mir liegt. Ja natürlich schicke ich ihn einfach auf den Platz wenn es mir zu viel wird und mache mich in Ruhe fertig. Dann liegt er da und zittert vor Aufregung. Wenn er sich dann beruhigt hat sage ich „ok komm“ und er ist wieder aufgeregt.

Wie bekomme ich Chewy dazu nicht so aufzudrehen in besagten Situationen?

 

Asphaltsurfen

Mein Hund ist groß und kräftig. Vor allem aber hat er eine wirklich gute Ausdauer. Ich habe ihn nur ein einziges Mal wirklich richtig müde erlebt. Das war nach dem er drei Tage hintereinander wirklich viel Wandern war. Das muss sich einfach ändern. Durch spazieren oder Dummy alleine funktioniert das bei Chewy nicht wirklich.

Vor kurzem habe ich mein Longboard wieder reaktiviert da mein Knöchel soweit wieder ganz verheilt ist. Also spricht auch nichts dagegen sich wieder auf das Brett zu stellen. Um ehrlich zu sein habe ich aber ein schlechtes Gewissen deswegen. Nicht viel aber immerhin etwas. Chewy ist nämlich kein großer Fan vom Longboard. Er scheint, aus welchem Grund auch immer, etwas Angst davor zu haben. Nicht erst seit gestern sondern schon eine ganze Zeit lang. Das war aber nicht immer so. Als kleiner Welpe ist er sogar oben gesessen und mit mir gefahren. Woher die Angst kommt ist mir ein Rätsel. Vielleicht weil das Longboard mal in seiner Nähe umgefallen ist und er sich erschreckt hat. Irgendwie müsste ich das doch weg bekommen damit wir beide mit Spaß bei der Sache sind.

Wie gesagt hält sich mein schlechtes Gewissen in Grenzen. Einfach weil Longboardfahren eine tolle Sache ist und mit Hund wird es noch viel toller. Der Grund ist folgender:

Ich habe Chewy ein tolles Hundegeschirr gekauft. Mit dem darf er mich jetzt durch die Weltgeschichte ziehen. Da er Angst vor dem Longboard hat bin ich mir nicht sicher ob er wirklich Spaß an der Sache hat. Allerdings wenn er dann sehr schnell läuft wirkt es zumindest so, dass er nicht ganz ohne Freude dabei ist. Trotzdem wäre es schön wenn ich ihm die Angst nehmen könnte.

Da es zurzeit ja wirklich heiß ist in Wien machen wir das nur auf dem Weg zur Donau und dann darf sich Chewy dort abkühlen.

Chewy zieht mich mit dem Longboard

Chewy zieht mich mit dem Longboard

Chewy zieht mich mit dem Longboard

Chewy nach dem schwimmen in der Donau

Schnipp-Schnapp?

Ich laufe, ich laufe den lieben langen Tag. Doch da dringt etwas an mein Ohr von dem ich nicht so recht weiß was ich halten soll. Es verwirrt mich. Die reden dauernd etwas von abschneiden. Bei mir? Hilfe ich will nicht dass etwas abgeschnitten wird. Vor allem was? Hallo? Kann ich hier auch ein Wörtchen mitreden?

Chewy an der Donau
Chewy an der Donau

Kastrieren

Ich bin mit der Frage konfrontiert Chewy zu kastrieren. Wie bei allen Fragen die Hunde betreffen gehen die Meinungen extrem auseinander. Es ist mal wieder ein Glaubenskrieg wie bei so vielen Themen. Es gibt finde ich gute Gründe dafür genau so gibt es aber sehr gute Gründe dagegen.

Pro:

  • Sexualtrieb wird vermindert
  • weniger Markierungsdrang
  • (größere Ausgeglichenheit?)

Contra:

  • Operationsrisiko
  • Beeinflussung der Entwicklung
  • unbekanntes Verhalten nach der Kastration

Für mich stellt sich die Frage ob mein Hund ohne Hoden ein glücklicherer Hund wäre? Diese Frage kann mir natürlich keiner im Vorhinein beantworten. Mein aktuelles Gefühl sagt mir nein und nicht weil ich ein Mann bin (das spielt hier bei meinen Überlegungen keine Rolle).

Chewy ist ein glücklicher Hund den ich meistens sehr gut unter „Kontrolle“ habe. Er weiß woran er bei mir ist, was ich will und was ich nicht so gerne habe. Er weiß den Rahmen in dem er sich frei bewegen kann. Zum Beispiel mag ich es nicht wenn er in der Stadt an der Leine markiert. Ohne Leine im Park kann er von mir aus jeden Grashalm beglücken. Das setze ich halt auch so gut wie geht durch.

Allerdings merke ich, dass er ab und zu etwas nervös ist. Er hat dann so eine innerliche Unruhe die ich nicht zuordnen kann. Das kann jetzt mir der Pubertät zusammen hängen oder eben auch weil er nicht kastriert ist. Daher auch der Punkt unter pro – größere Ausgeglichenheit. Kann natürlich aber auch einfach gerade eine Begleiterscheinung der Pubertät sein.

Jetzt wo ich hier sitze und das aufschreibe merke ich, dass ich dazu tendiere abzuwarten und zu schauen wie sich das weiter entwickelt. Was sagen eure Erfahrungen? Vor allem mit Rüden in der Stadt.

Ein Jahr

Wie unglaublich schnell die Zeit doch manchmal vergeht. Man schlägt die Augen auf und wieder ist ein Jahr um. Als ich vor einem Jahr nach Tirol gefahren bin hatte ich viele Vorstellungen und Vorsätze wie mein Leben mit Hund werden wird. Wie sagt man so schön: „Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt!“

Hunde Selfie
Hunde Selfie

Als ich Chewy bekommen habe war ich fest davon überzeugt mit ihm sehr viel zu trainieren. Natürlich nicht gleich am Anfang sondern nach und nach. Das volle Programm mit Hundeschule und allem drum und dran. Hundeschule war ich dann genau ein Mal. Das aus zwei Gründen. Erstens ging es ja ein paar Monate nicht weil Chewy nicht durfte. Zweitens, wenn ich ganz ehrlich bin, war mir das sogar sehr recht. Das eine Mal Hundeschule war mehr als genug. Zwei Mal in der Woche öffentlich 50 Minuten zum Trainingsplatz fahren und dann wieder zurück nach einem Arbeitstag hat ungefähr so viel Verlockung wie ein Bienenstich. Ich meine mit Bienenstich nicht den Kuchen!

Chewy ist ein Arbeitshund. Das heißt für mich er sollte auch arbeiten um ausgefüllt zu sein. Das habe ich mir fest vorgenommen. Ich habe aber nicht damit gerechnet, dass das ohne Auto in Wien verdammt schwierig ist. Manche Trainer setzen ein Auto voraus weil der Hund drinnen warten muss bis man selber an der Reihe ist. Wenn man einen Platz findet wo man kein Auto braucht ist es oft wirklich weit mit den Öffentlichen zu fahren. Dazu habe ich schlecht weg keine Lust unter der Woche. Auf der einen Seite tut mir das für Chewy leid weil ich weiß, dass ihm professionelles Training viel Spaß machen würde. Auf der Anderen Seite soll es mir ja auch Spaß machen und das fällt mir schwer wenn ich dazu 2h mit den Öffis in der Gegend rum fahren muss. Trotzdem versuche ich mein Bestes, dass mein Hund nicht zu kurz kommt. Er bekommt zwar kein professionelles Training sondern mein Laientraining. Das muss vorerst reichen und tut es meiner Meinung nach auch. Vielleicht ergibt sich ja irgendwann was und ich finde wen der mit mir was in meiner Nähe machen will.

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Wenn ich mich mal nicht mit ihm beschäftigen will, findet er schon was mit dem er sich beschäftigen kann. Zum Beispiel findet er halbe Bäume irgendwo in der Donau. Die zieht er nicht nur durch das Wasser sondern versucht auch drauf zu stehen oder an Land zu hieven. Wenn alle Stricke reißen markiert er einfach jeden Stauch, jeden Baum und jede Blume im Umkreis. Das ist zwar weniger schön aber was soll ich machen.

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Urlaub auf der Alm

Urlaub auf einer Alm klingt im ersten Moment für viele vielleicht nicht so spannend und toll. Was soll man da auch schon machen? Wandern und Sport im Urlaub? Wirklich??? Ja klar – wenn man keinen gebrochenen Knöchel hat zumindest.

Was macht man so auf einer Alm im Sommer wenn jeden Tag die Sonne scheint?

Also zu aller erst einmal schwitzt man nicht bei 37 Grad im Schatten. Es hat angehnehme 25 Grad und in der Nacht kann man weiter eine Decke benützen ohne einen Hitzetod zu erleiden. Wenn man Gesund ist geht man Wandern. Wenn man einen gebrochenen Knöchel hat legt man sich mit einem Buch vor die Hütte neben den Brunnen und genießt die absolute Ruhe. Natürlich kann man nicht jeden Tag Wandern. Dann fährt man einfach zu einem  wunderbaren Gebirgssee mit vielen Wasserfällen und genießt die Kühle.

In der Früh holt man sich frisches Gebäck und bruncht JEDEN Tag. Am Abend gibt es Bier, Grillen, Kaspressknödel, Älplermagronen, selbstgemachte Gemüseleibchen und mehr Bier. Wenn man dann so richtig voll ist werden Gesellschaftsspiele gespielt. Die absoluten Renner waren Werwolf und Mäxle bzw. Meier. Werwolf ist besonders super wenn man es um ein Lagerfeuer spielt. Wir hatten das unverschämte Glück das auch der Mond passen für das Spiel war. Vollmond am wolkenlosen Himmel.

Will ich so eine Woche noch einmal haben? Auf jeden Fall. Wirklich eine gute Möglichkeit seine Zeit zu verbringen!

Zillertal Almhütte 2015

Vienna City Marathon 2016

Oops… I did it again – Ein Mal ist kein Mal. Sagt man zumindest. Also werde ich den Vienna City Marathon noch einmal laufen. Nicht weil ich etwa glaube dass der Vienna City Marathon so besonders ist. Die meisten sagen ja eher das Gegenteil. Ich laufe ihn dieses Jahr noch einmal weil ich ihn nicht alleine laufen werde. Das finde ich toll und gut. Außerdem mag ich ihn noch einmal laufen um mir selber zu zeigen dass ich es noch einmal kann wenn ich will.

Also werde ich sobald mein Fuß wieder ganz geheilt ist (ca. 2 Wochen noch) mit dem Training beginnen. Hoffentlich habe ich keine längeren Beschwerden mit dem Knöchel. Manche sagen ja, dass sie bis ein Jahr danach Probleme damit haben. Aktuell schaut es aber gut aus. Merke täglich wie es immer besser wird. Vielleicht geht sich mit etwas Glück im Oktober ja noch ein Marathon irgendwo anders aus. So als Vorbereitung. Vielleicht eine kleinere Veranstaltung wo Chewy mit laufen kann. Das würde ich toll finden.

Aus den Fehlern der Vergangenen Vorbereitung werde ich auch lernen. Lieber etwas weniger Training dafür dann ohne langwierige Verletzung. Mal sehen wie sich so ein Marathon läuft wenn man tatsächlich bis vor den Marathon trainieren kann.

Generell freue ich mich sehr darauf wieder mit dem Laufen beginnen zu können. Nicht nur für mein Wohlbefinden sondern vielmehr auch weil ich mich sehr darauf freue wieder mit Chewy laufen zu gehen. Jetzt ist er ja alt genug um auch längere Strecken mit laufen zu können.Vienna City Marathon 2015

Hund oder Otter

Ein später Nachmittag unter der Woche in Wien. Das Thermostat zeigt 32 Grad. Zeit den Computer auszuschalten und das Schwitzen einzustellen.

Chewy und ich sitzen in der U Bah Richtung Neue Donau. Spätestens wenn es nach Döner, Leberkäse, Schweiß und Bier riecht weiß man dass es die U6 ist. Mir ist schlecht und Chewy fühlt sich wie im Himmel. Mit leichtem Schwindelgefühl steige ich aus. Frischluft!

Chewy kann das Wasser schon riechen. Von ihm dann noch irgendein Benehmen zu verlangen ist unmöglich. Wie besessen scheint er vom kühlen Nass zu sein. Ein kleines Stück muss er noch durchhalten bis wir etwas von der U Bahn Station weg sind. Dann lasse ich ihn von der Leine. Da gibt es kein Halten mehr. Der Hund verwandelt sich in einen Otter.

Drei Stunden später geht es nach Hause. Den Hund muss ich mit Gewalt aus dem Wasser heraus ziehen. Zuhause angekommen höre ich nichts mehr von ihm. Er rührt bis nächsten Tag kein Ohr mehr.

Donau Juni 2015 Donau Juni 2015 Donau Juni 2015 Donau Juni 2015 Donau Juni 2015 Donau Juni 2015