Du bist, was du Isst

Böse Zungen behaupten, dass du bist was du isst und mir ist gerade leider kein besserer Titel für den Eintrag eingefallen. Auf Anregung, von Claudia in einem Kommentar, schreibe ich mal wie es mit der Futterumstellung geht.

Ich habe ja mal vor einiger Zeit über BARF – ist das so einfach? geschrieben. Seitdem hat sich einiges getan. Recht schnell nach dem BARF Eintrag bin ich auf Skinners Salmon and Rice umgestiegen. Prinzipiell bin ich auch ganz zu frieden. Beziehungsweise war ich ganz zufrieden. Auch das Skinners hat im Moment zu viel Fett und Eiweiß drinnen für Chewy. Viel besser als das Royal Canin Maxi Junior das noch mal 10% auf alles drauf legt aber dennoch zu viel. Für manche Hunde kein Problem für Chewy eben schon. Daher ist das Futter in der Tonne (nein natürlich nicht, wird verschenkt).

Was ich schon sagen muss ist, dass der Aufwand schon größer ist. Gemüse kochen und pürieren dauert einfach mal länger als einen Becher in die Tonne zu stecken. Vor allem ist es Käse wenn man aus der Arbeit kommt und merkt man hat nix mehr zuhause, muss dann einkaufen gehen, das Zeug kochen, auskühlen lassen und kann dann erst füttern. Man kann sich das Leben schon absichtlich schwer machen.

Ich bin mir grade nicht sicher ob ich das Folgende schreiben soll aber ich tue es jetzt einfach mal.

Daher habe ich mit Montag begonnen Chewy nur mehr mit rohem Fleisch und püriertem Gemüse zu füttern. Das Fleisch besteht im Moment rein aus Hünerhälsen und das Gemüse ist hauptsächlich wie eh schon mal geschrieben Kartoffeln, Rote Rüben, Karotten und Ingwer. Schmecken tut es ihm sehr und vertragen tut er es auch ohne Probleme. Er hatte kein einziges Mal Durchfall oder sonst was. Ok vielleicht kommt das noch. Werden wir sehen. Aktuell schaut es nicht so aus als wäre er anfällig.

So und jetzt zum kritischen Teil. Ich stelle das Futter sehr dilettantisch zusammen (kollektiver Aufschrei). Nicht von der Menge her. Da bekommt er so viel wie er bekommen soll. Wobei ich auch genau schaue wie er ausschaut. Wenn er zunimmt bekommt er einfach weniger oder eben umgekehrt. Prinzipiell füttere ich lieber zu wenig als zu viel. Die Hühnerhälse füttere ich nur zu. Sprich das Gemüse stellt den Hauptanteil des Futters. Dazu bekommt er ab und an gutes Calcium das sein Körper auch wirklich gebrauchen kann. Lachsöl muss ich erst kaufen. Das kommt dann auch noch ab und an dazu. Das war es dann auch schon mit dem was ich mache.

Warum ich das nicht „professionell“ mache wie in unzähligen Foren/Büchern vorgeschrieben/vorgeschlagen wird? Weil ich nicht glaube das Essen eine Wissenschaft ist. Herrgott mich nervt sowas schon total bei uns Menschen. Da soll ich das bei meinem Hund machen? Sicher nicht. Mir ist ganz klar, dass sich mein Hund im Wachstum befindet. Aber kann ich echt mehr kaputt machen als es nicht eh schon ein Welpen Futter geschafft hat? Ein Futter speziell für wachsende Hunde. Schon irgendwie Ironie.

Ich werde in nächster Zeit vielleicht regelmäßiger sein Blut anschauen lassen und sollte das passen mache ich so weiter wie bisher. Ansonsten sagt mir mein Bauch, dass es das richtige ist.

Ganz ehrlich. Ich finde Chewy ist es noch nie so gut gegangen wie nach der Umstellung diese Woche. Finde auch, dass er sich so wie er sich verhält, auch verändert hat. Keine Ahnung ob Futter so etwas bewirken kann. Ich stelle jedenfalls eine positive Veränderung fest. Ob eingebildet oder nicht ist mir egal. Who Cares!

So genug getextet am Morgen. Hoffe ich finde die Muße heute noch was zu scheiben. Mein Kopf schwirrt nur so.

 

Schönen Sonntag
Schönen Sonntag
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Ein Gedanke zu “Du bist, was du Isst

  1. Claudia

    ich kann gut verstehen, was du meinst.. einkaufen, kochen, abkühlen lassen, pürieren usw. ist schon eine ordentliche Prozedur. vor allem, wenn man den ganzen Tag auf der Arbeit ist und der Junghund ja noch 3-4x am Tag gefüttert wird. außerdem bist du quasi ‚alleinerziehend‘ und kümmerst dich ganz allein um Chewy – das muss man schon mal respektvoll anmerken!
    was ich persönlich glaube, ist, dass man das – natürlich nach grundlegender Recherche bzgl. BARF, was du ja jetzt eh gemacht hast – schon gut abschätzen kann, wenn man seinen Hund beobachtet – und vor allem am Kot merkt man es ja. ist es eher weniger Kot und hat eine gute Konsistenz (yummy, ich weiß ;)), heißt das, dass der Körper alles gut verarbeitet hat und er es somit gut verträgt. wenn du zusätzlich auch noch siehst, dass er sich wohl fühlt und gut aussieht, klingt das doch super! drücke euch weiterhin die Daumen, dass es so gut vorangeht 🙂

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