Ode an die Badewanne

Oh du meine Badewanne!
Oh du meine Badewanne!

Gestern war es soweit. Ich habe zum ersten Mal bereut in eine Wohnung ohne Badewanne gezogen zu sein. Klar ist duschen etwas Feines. Aber wenn duschen ein Bortolotti Eis ist, ist baden ein Eis Greissler Eis. Nichts entspannt mehr als ein schönes heißes Bad und ein gutes Buch.

Gestern war so ein richtig anstrengender Tag. Um 5 Uhr hat Chewy raus müssen. Warum weil ich am Vorabend meinte um 21 Uhr das letzte Mal raus gehen zu müssen – falsch gedacht. Für mich gibt es dann meistens kein einschlafen mehr. Also habe ich ein wenig gelesen und bin dann in die Arbeit. In der Arbeit habe ich dann bis 15 Uhr einen kurzen Projektplan erstellen müssen. Ging sich alles super aus. Leider hatte ich danach so richtig schönes Kopfweh. Also bin ich um 16 Uhr nach Hause gefahren. Man muss es ja nicht übertreiben. Zu Hause angekommen bin ich dann gleich zur Tierärztin, mal wieder, aber ohne Chewy. Musste nur ein paar Tabletten für ihn holen. Weil die Tierärztin gleich neben dem Fitnessstudio ist und ich seit ich Chewy habe nicht mehr dort war habe ich eine kleine Trainingseinheit eingelegt. Im Nachhinein eine falsche Entscheidung. Bei der letzten Übung habe ich so ein komisches Kribbeln in Händen und Beinen gespürt. Ich hab schnell alles zusammengepackt und wollte raus mich auf eine Bank setzen da war es schon zu spät – Kreislaufzusammenbruch. Mein erster in dem ich ein Blackout hatte und auch mein erster wirklicher Kreislaufzusammenbruch. Ein netter Mann hat mich dann nach Hause begleitet. Da ist der Kreislauf gleich noch mal abgerauscht. Trotzdem habe ich mich mit Chewy nach unten geschleppt mit er Pipi machen kann. Vielleicht hätte er auch noch 10 Minuten warten können bis mein Kreislauf wieder da ist – tja ich unverbesserlich…

Will mir mein Körper etwas sagen? Leider bin ich ein Sturschädel. Daher drauf geschissen und am Abend noch in ein Konzert gegangen. War wirklich super. Um Mitternacht bin ich dann tot Müde ins Bett. Verdammt irgendwas war da noch. Chewy wollte natürlich noch mal raus. Also angezogen und runter vor das Haus. Das tolle ist, Chewy war über 4 Stunden alleine zu Hause. Weder der Kennel war verwüstet noch stand die Polizei vor der Türe. Er scheint es echt zu verstehen, dass ich immer wieder komme auch wenn er kein Konzert veranstaltet. Das freut mich sehr!

Als ich denn kurz vor dem Einschlafen war habe ich vor meinem Auge eine Badewanne gesehen. Mit einer solchen wäre mir das alles nicht passiert. Da kann man sich entspannen und der Körper fährt wie von alleine runter. Eines ist sicher. Die nächste Wohnung hat eine Badewanne oder es ist nicht meine nächste Wohnung.

2 Gedanken zu “Ode an die Badewanne

  1. Claudia

    oje, das klingt eindeutig nach ZU VIEL.. da setzt der Körper eben mal ein deutliches Zeichen. also, in Zukunft vielleicht ‚verbesserlicher‘ werden? 😉
    aber Gratulation, dass Chewy die lange Abwesenheit so toll überstanden hat, das klingt ja echt super!

    der Punkt mit der Badewanne stimmt wirklich.. man nutzt sie zwar nicht so oft wirklich aus, aber wenn man sie dann nutzt, zahlt es sich eben aus. für mich gibt es auch nichts Entspannenderes, als ein warmes Bad und ein gutes Buch! meine letzte Wohnung hatte leider auch keine Badewanne, deswegen genieße ich die jetzige umso mehr – und bei den momentanen Temperaturen in Wien kann man durchaus schon die Herbstsaison einläuten.

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