Eine Woche mit Chewy

Eine Woche ist vorbei und ich habe fast nichts geschrieben. Shame on me! Irgendwer hat mir gesagt, dass ich nur so viel Zeit zum Schreiben habe weil ich Chewy noch nicht habe. Er oder sie hatte recht. Aber genug der Rechtfertigung. Was bisher geschah bei Chewy and Me …

Also die Woche war meine erste richtige Arbeitswoche mit Hund. Noch dazu ist meine Chefin auf Urlaub und ich habe einen Großteil ihrer Aufgaben in der Zwischenzeit übernommen. Dazu kommt das ibi Projekt das gerade in den Fieldtrials steckt und ich daher viel in Wien unterwegs bin. Alles im allen ersticke ich an Arbeit. Was auch gut ist. Es gibt nichts Schlimmeres als zu wenig Arbeit zu haben. In Kombination mit Chewy ist es im Moment leider ein wenig viel.

Trotzdem ist es eine Hammer Zeit. Chewy entwickelt sich zu einem sehr guten Stadthund. Es gibt zwar immer wieder Momente in denen er vor etwas Angst hat aber es wird immer weniger. Ich versuche ihm halt alles zu zeigen was es in einer Stadt so gibt. Zum Glück gehört Chewy nicht zu den ängstlichen Hunden.

Was jeden Tag mehr wird sind seine Versuche Grenzen zu testen. Er fängt an, an der Leine zu ziehen oder zeiht nach links oder rechts ab. Dann wieder läuft er links neben mir als würde er „bei Fuß“ schon kennen. Tut er aber nicht. Trotzdem gibt es natürlich viel Lob wenn er es macht.

Wovor ich echt ein wenig Angst habe ist, dass er alles vom Boden aufhebt. Er kommt zwar mit der Beute zu mir wenn ich rufe, aber wegnehmen lässt er sie sich nur selten. Wenn ich ihn „Sitz“ machen lasse und dann „Aus“ sage lässt er es zwar schon fallen. Aber bei kleineren Dingen geht sich das selten aus. Das hat er gleich geschluckt. Es gibt halt leider echt Schweine auf der Welt die Rattengift oder Nägel in Leckerlis verstecken. Wie und wann bringe ich Chewy bei nur zu fressen wenn ich ok sage?

Diese Woche hatte er auch ein nicht so schönes Erlebnis. Vor einem Geschäft habe ich mit Chewy gewartet. Da ist ihn ein anderer Hund ganz böse angegangen und hat ihn auch in den Kopf gebissen. Nicht fest so dass er blutet aber dennoch ganz schön wild. Chewy war total verstört. Allerdings hat das nicht lange angehalten weil er 10 Minuten später gleich wieder zu einem Hund wollte der auch groß und schwarz war. Er muss halt auch lernen, dass nicht jeder Hund mit ihm spielen will.

Chewy ist ja echt ein sehr schöner Hund. Nein das sage ich jetzt nicht nur deshalb weil er mein Hund ist. Jedenfalls lerne ich durch ihn unglaublich viele Leute kennen. Viele fragen halt nur wie alt er ist oder welche Rasse er ist. Andere Hundebsitzer erzählen mir dann von ihren Hunden und wir tauschen uns aus was sie so machen und was ich so mache. Ich kenne auch zum ersten Mal seit ich in Wien bin meine ganzen Nachbarn. Das liegt aber natürlich daran, dass ich so nett bin und nicht an Chewy!

Im Büro und unterwegs läuft es sehr gut mit dem kleinen Hund. Er hat nur ein Mal ein Lackerl genau vor das Büro der Vorständin gemacht. Sie hat es mit Humor genommen. Ich war so in eine Aufgabe vertieft das ich übersehen habe das wir schon drei Stunden nicht mehr draußen waren.

Heute waren wir wieder an der Donau. Von wegen Wasserratte. Heute ist er genau ein Mal geschwommen. Dann wollte er nicht mehr rein. Vielleicht muss ich einen besseren Platz finden wo er leichter Zugang zum Wasser hat.

Morgen bekomme ich Besuch aus Tirol (endlich!!!). Daher wird es keinen Eintrag geben. Aber dafür am Sonntag dann umso mehr.

U-Bahn ohne Maulkorb
U-Bahn ohne Maulkorb

Was will die Dame von mir

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