Die erste Woche mit einem Welpen

Genau heute zu diesem Zeitpunkt sind wir in Wien angekommen, also Chewy und ich. Viel hat sich getan in diesen 7 Tagen. Aber alles Schritt für Schritt.

Nach und nach haben wir die Scheu voreinander abgelegt. Chewy kann mich nun ganz gut einschätzen und ich werde auch immer besser Chewy einzuschätzen. Klar haben wir noch einen langen Weg vor uns, aber der Grundstein ist gelegt.

In den ersten Tagen war Chewy unglaublich verwirrt und ängstlich. Alles ist neu und noch dazu habe ich die ersten drei Tage nicht gerade vor Selbstvertrauen gestrotzt. Das merkt ein Hund natürlich gleich. Ich hatte einfach Angst gleich am Anfang irgendetwas Gravierendes falsch zu machen. Gerade in der Stadt ist es halt echt wichtig; dass der Welpe von Anfang an klare Grenzen hat. Mit Unsicherheit meinerseits kommt am da halt gleich schon mal nirgends hin. Wie das so ist, habe ich dann einfach beschlossen nicht mehr unsicher zu sein. Pff – wenn alles so einfach wäre! Jedenfalls hat das auch Chewy gemerkt wenn er, was vom Boden aufnimmt, schaut er mich wenigstens an. Auf das „nein“ reagiert er trotzdem nicht. Ok nicht immer. Dafür klappt es jetzt zu Hause mit dem „nein“ ganz gut. Zumindest wenn ich ordentlich hinterher knurre. Er ist echt ein unglaublicher Sturschädel und geht zwei Mal über die Linie, bis er es schnallt.

Das mit dem Stubenrein haben wir noch nicht so ganz geschafft. Bis auf einmal hat er es jeden Tag geschafft klein in die Wohnung zu machen. Immer wo anders. Fünf Mal war es meine Schuld, weil ich einfach zu langsam war. Heute waren wir draußen er macht Lackerl wir gehen in die Wohnung und keine zwei Minuten später macht er gleich noch mal. Tja was soll ich da machen. Das Komische ist auch das er keinerlei Anzeichen hat, das er machen muss. Normal schnuffeln Hunde ja rum oder drehen sich im Kreis oder machen sonst was. Chewy bleibt einfach stehen, egal was er macht, und lässt laufen. Selbst als er getrunken hat, hat er mal gemacht, echt unglaublich. Generell klappt es aber ganz gut mit dem Lösen auf der Straße. Mir kommt es nur so vor als geniere er sich, wenn er einen Haufen macht. Die letzten zwei Tage macht er eigentlich immer klein, wenn wir draußen sind und 2-3 Mal groß.

Mit dem „hier“ und „sitzt“ klappt es schon wunderbar. Gibt ja auch noch jedes Mal ein Leckerli. Mal schauen, wie es diese Woche wird, wenn wir das Ganze etwas schwieriger gestalten. Übern tun wir meistens vor dem essen 2-4 Mal „sitzt“ und 2-3 „hier“. Auch während dem Spielen wird ab und an eines von beiden eingebaut.

Leine gehen wird immer besser. Am Anfang hat es ja gar nicht geklappt mit dem Halsband. Er hat sich schlicht weg geweigert. Seit ich das Geschirr verwende und besondere Leckerlis habe zum Leine gehen wird es immer besser.

Mit dem Kennel hat es eigentlich von Anfang an gut geklappt. Natürlich hat er hier und da mal gewinselt aber nie wirklich lange. Meistens nicht einmal eine Minute. Aber freiwillig reingehen tut er nur wenn er, was erbeutet was er nicht soll. Wie ein Papier oder Sonstiges. Manchmal ist er auch sehr wild im Kennel. Beißt und kratzt am Gitter rum oder wirft sich regelrecht dagegen. Hoffentlich tut er sich da nicht einmal weh.

Das Thema Fressen mache ich jetzt einfach nicht mehr zum Thema. Gut, er frisst noch immer nicht gescheit aber irgendwann wird der Hunger dann wohl doch siegen. Nächste Woche will ich eh mal einen Tierarzt besuchen mit er/sie Chewy kennenlernt. Er hat aber sicher nix weil bei Leckerlis (meistens sein ganz normales Futter) lässt er sich auch nicht zwei Mal bitten.

Mit der Beißhemmung klappt es auch schon sehr gut. Tut er eigentlich nicht. Außer ab und an ihn mein Ohr. Aber auch da stehe ich einfach auf und ignoriere ihn. Das wird er schon auch noch lernen. Genauso wie das Hochspringen. Tut er zwar fast nicht aber auch da bleibe ich dran.

Ich muss schon sagen es ist eine echte Freude mit Chewy. Wir bekommen auch sehr viel Lob von anderen Hundebesitzern die sich wundern wie Chewy auf mich fixiert ist und wie gut er mir folgt. Wenn die wüssten, dass er auch anders kann :).

Ich freue mich auf die zweite Woche und neue Herausforderungen. Der erste Arbeitstag mir Hund ist nicht mehr fern.

Hunde Selfie
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Ich kann lebende Tauben sehen!
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