Was ist mit Chewy? – „Babyschritte“

Gestern hat es gekracht. Das Wetter meine ich. Nicht zwischen Chewy und mir. Da läuft es ganz gut würde ich sagen. Wir haben zwar das eine oder andere Kommunikationsproblem aber wir arbeiten dran. Jeden Tag einen kleinen Schritt weiter.

Also wie gesagt gestern gab es das erste Sommergewitter für Chewy in Wien. Blöd das, das genau nach dem Fressen und Spielen aufgezogen ist. In dem Moment wo wir rausgehen fängt es zu regnen an. Blitze überall und es donnert so richtig laut. Den Regen finden Chewy toll. Die Blitze sind im egal aber der Donner ist nicht so seins. Gut ich erschrecke auch wenn es laut donnert aber Chewy hat einen Satz in die Höhe gemacht, dass es fast schon lustig war. Ist danach abgerauscht wie vom Blitz getroffen Richtung Eingangstür. Da ich Chewy nicht nachlaufe bin ich einfach stehen geblieben er hat es eh recht schnell gerafft und ist wieder zu mir. Da gab es erst mal viel Lob. Sind dann eh gleich rein, da er alles erledigt hat. Braver Bub!

Sich lösen wird auch immer besser. In der Nacht oder Früh, wenn wenig los ist, ist es absolut kein Problem mehr. Sobald viele Autos unterwegs sind, tut er sich nach wie vor hart. Aber er ist ja jetzt quasi erst zwei Tage in Wien. Da gewöhnt er sich schon noch dran. Man merkt sofort, wenn zu viele Dinge auf ihn einwirken. Dann setzt er sich neben mich und winselt kurz. Oder ich bin in der Hocke und er versucht sich bei mir zu verkriechen. Ein richtiger kleiner Held – nicht.

Gestern am späten Nachmittag als ich Chewy gerade vor die Türe trage steht vor uns ein kleiner Hund. Der zeiht gleich zu Chewy hin und will spielen. Der sitzt aber noch bei mir am Arm und ich will nicht, dass er jetzt mit einem mir fremden Hund spielt. Aber was macht Chewy von meinem Arm aus? Er knurrt und bellt den anderen Hund an. Ich hab es gar nicht mehr gefressen. Am liebsten hätte ich ihn am Boden getan und gesagt so jetzt schau was du dir eingebrockt hast. Naja hab ich natürlich nicht gemacht. Traut er sich ja nur, weil er weit oben war! 

Heute in der Früh hat er den ganzen Napf leergefressen. Mehr oder weniger. Sobald das Futter aus dem Topf ist, frisst er es sofort. Wenn es im Napf ist, interessiert es ihn nach ein paar Happen nicht mehr. Also habe ich Das Futter in der Küche „versteckt“ und er hat alles Suchen aufgefressen. Habe das gleich mit dem Kommando „Such“ verbunden. Heute Mittag hat er ein wenig aus dem Napf gefressen. Nach 15 Minuten habe ich ihn wegstellt, da er eh kein Interesse mehr dran hatte.

Mit unseren kleinen Trainingseinheiten geht es heute schon sehr viel besser. Ich habe meinen Rhythmus gefunden und ich glaube das merkt Chewy. „Sitz“ und „Platz“ haben in beiden Einheiten schon sehr gut geklappt und man merkt, dass er Spaß an der Sache hat. Ich habe gestern schon begonnen, doch die deutschen Begriffe zu verwenden. Das funktioniert vorerst besser als die Englischen. Auch verwende ich die Hundepfeife im Moment nur beim „Hier“ Kommando – das dafür konsequent. Mit dem „Sitz“ werde ich noch 2-3 Tage warten. Beim „Nein“ ist meine Stimme wohl zu lieb. Da reagiert er fast nicht drauf. Glaube das liegt vielleicht auch an der Reizüberflutung am Ende einer kleinen Runde. We will see.

Man merkt aber, dass jeder Tag besser wird und er nicht mehr so verängstigt ist wie die letzten beiden Tage.

Chewy chillt im Kennel
Chewy beim Chillen

Keep in Touch!

 

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